Eröffnung der bayerischen Karpfensaison 2026
durch die beiden Minister für Landwirtschaft, Michaela Kaniber (Bayern) und Alois Rainer (Bundesrepublik Deutschland). Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der TG Höchstadt/A. organisiert und durchgeführt.
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Der Vorsitzende, Dr. Christian von Dobschütz, begrüßte die Gäste am Hälterteich der Familie Gernot Stark / Leon Baatz, in Oberlindach (Gde. Weisendorf).
Leon Baatz führte eine Fettmessung am lebenden Karpfen vor, welche als Nachweis für die Qualität des „Aischgründer Karpfens“ (g.g.A.) dient. Aischgründer Karpfen g.g.A. (geschützte geographische Angabe, nach EU-Recht) als Speisefisch, bürgt für höchste Qualität und schützt, die als Züchter angeschlossenen Teichwirte, vor Importware minderer Qualität.
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Zahlreiche Akteure aus dem Bereich Fischzucht ließen es sich nicht nehmen und reisten zum Teil aus dem südlichen Bayern an, um der Veranstaltung beizuwohnen. Zum ersten Mal im Aischgrund dabei war die erst kürzlich neu gewählte Präsidentin des „Verband Deutscher Binnenfischerei und Aquakultur“ (VDBA), Frau Isabell Schwengel. Sowie der ebenfalls unlängst neu gewählte Präsident des „Verband Bayerischer Berufsfischer“(VBB) Herr Alfred Stier.
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Kollege Walter Jakob, Vorsitzender der Teichgenossenschaft Aischgrund, übernahm die Einleitung zum zweiten Teil der Veranstaltung in der Eventscheune des Hotels ACANTUS.
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 Karpfenkönigin „Antonia I“ begrüßte die Gäste und schwärmte regelrecht über die herrliche Landschaft und die Teiche, die aus der Vogelperspektive wie Perlen glänzen.
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Die Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, sparte bei ihrer Begrüßungsrede nicht an Lob und Anerkennung für die etwa 4000 Fischzüchter in Bayern. Seien sie es doch, welche jährlich wiederkehrend, für Lebensmittel , erwachsen in einer Jahrhunderte alten, traditionellen Karpfenzucht, sorgen.
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Sie verwies auf die Schwierigkeiten, welch überbordende Bürokratie und unsäglich viele Prädatoren den Teichwirten die Arbeit schwer machen. Sie sei es leid, bei den Veranstaltungen und Treffen immer wieder diese Themen ansprechen zu müssen, aber direkt nicht helfen zu können. So lange es Organisationen ermöglicht ist, gegen landesweit verfasste „Artenschutzrechtliche Ausnahmeverordnungen“ (AAV) zu klagen, kann ihr Ministerium nur versuchen, die durch Kormoran, Biber, Otter usw. entstandenen Schäden auszugleichen, um die finanziellen Einbußen abzumildern. Angelegenheiten zur Otterentnahme und etwaige Regelungen fallen dem bayerischen Jagdminister Hubert Aiwanger zu, da dieser dem Jagdrecht zugeordnet ist.
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Alois Rainer unterstrich die Aussagen der Ministerin und sicherte den Teichwirten seine volle Unterstützung zu.
Der bekanntlich aus Niederbayern stammende Bundesminister wisse um die Misere der Klagemöglichkeiten von Naturschutzorganisationen.
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Im Anschluss servierten die Mitarbeiter des Restaurants leckere Kreationen aus Karpfenfilet (natürlich g.g.A.).
Den späten Nachmittag ließen die Teilnehmer bei Fachgesprächen und lustigen Anekdoten über die Arbeit ausklingen. Norbert Reckenberger Geschäftsführer
Hier noch der Link zur Instagram-Seite der Ministerin.
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